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E-Mail Marketing / Newsletter was gibt es zu beachten?
Immer wieder weren wir gefragt "Wir würden gern einen Newsletter versenden. Wie gehen wir am besten vor? Ist doch kein Problem die Mails direkt über Outlook zu verdenden, oder?" - Doch ist es. Beim Versand an tausende Empfänger geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Recht, Zustellbarkeit und Strategie.
Rechtliches (extrem wichtig in Deutschland/EU)
Das ist der häufigste Fehlerpunkt!
Pflicht:
- Einwilligung (Opt-in) erforderlich
- Double-Opt-in (DOI) ist Standard
- Abmeldelink in jeder Mail
- Impressum + Datenschutz-Hinweis
- Dokumentation der Einwilligung
👉 Ohne Einwilligung ist der Versand illegal (UWG + DSGVO) und kann zu Abmahnungen/Bußgeldern führen
👉 Double-Opt-in schützt dich rechtlich und verhindert Missbrauch
👉 Einwilligung muss:
- freiwillig
- nachweisbar
- jederzeit widerrufbar sein
Technisches Vorgehen (Best Practice)
Schritt-für-Schritt:
- Tool wählen (kein Outlook/Excel!)
- Saubere Liste aufbauen (nur Opt-in Kontakte)
- Segmente erstellen (z. B. Kunden / Leads / Interessen)
- Template bauen (responsive!)
- Testversand
- Versand in Wellen (bei großen Listen)
- Auswertung (Öffnungen, Klicks, Bounces)
👉 Professionelle Tools sind wichtig, weil:
- sie Spamfilter umgehen
- IP-Reputation managen
- automatisches Handling von Abmeldungen/Bounces bieten
Zustellbarkeit (sehr unterschätzt)
Wenn du an tausende schickst, entscheidet das über Erfolg:
Wichtige Faktoren:
- Keine gekauften Listen (führt zu Spam-Einstufung)
- Domain authentifizieren (SPF, DKIM, DMARC)
- Regelmäßig inaktive Kontakte entfernen
- keine „spammy“ Inhalte (ALL CAPS, viele Links etc.)
👉 Ziel: nicht im Spam landen
Preisgünstige Tools (empfehlenswert)
Hier die gängigsten, auch für Einsteiger:
Sehr gute Preis-Leistung (EU-freundlich)
- Brevo (ehem. Sendinblue)
kostenloser Plan möglich
Server in EU → DSGVO-freundlich - CleverReach (DE)
sehr gut für deutsche Anforderungen - Rapidmail (DE)
einfach, keine monatliche Bindung
👉 Diese erfüllen typischerweise DSGVO-Anforderungen und bieten DOI etc
- Mailchimp
sehr verbreitet, viele Features
Datenschutz prüfen (USA!) - HubSpot
stark, aber teurer
Häufige Fehler
- Kontakte ohne Einwilligung anschreiben
- Excel + Outlook benutzen
- keine Abmeldung anbieten
- zu große Liste auf einmal anschreiben (Spam-Risiko)
- keine Segmentierung
Fazit
Erfolgreicher Newsletter-Versand = Rechtssicher + saubere Liste + gutes Tool + relevanter Content
Nichts ist ärgerlicher als das man sich seine Mail-Server Reputation durch ein paar Werbemails verdirbt, auf einer Blacklist landet und für Wochen keine einzige geschäftliche Mail mehr versenden kann.
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